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Die Metamorphose einer Frau von der umjubelten Schauspielerin zur Märtyrerin der Revolution.

Russland zur Zeit des Bürgerkriegs: Im Land herrscht Armut und Hunger. Das Militär der Weißgardisten führt Strafexpeditionen durch… Zu jener Zeit fliehen viele Filmschaffende vor den Unruhen in den sonnigen Süden. So auch ein kleines Filmteam um Regisseur Kalagin. Angekommen in Odessa, offenbart sich ihnen eine perfekte Kulisse für den Dreh einer kitschigen Stummfilmromanze, in dessen Mittelpunkt die mit sämtlichen Starallüren ausgestattete sowie in einer Scheinwelt lebende Stummfilmdiva Olga steht. Die Revolution scheint bis auf Olgas Geliebten, dem Kameramann Potozki, an der Filmcrew spurlos vorbeizugehen. Bis sie eines Tages die Realität einholt: Schon seit geraumer Zeit erweckt der Filmstab das Misstrauen Hauptmann Fedotows, dem Leiter der Spionageabwehr der Weißgardisten. Der Grund: Bolschewik Potozki filmte heimlich Hinrichtungen und andere grausame Verbrechen der „Weißen“, um Dokumente für den Kampf gegen die Todfeinde zu sammeln. Potozki wird schließlich ermordet. Erst jetzt reift in der Schauspielerin Olga die Erkenntnis, dass auch sie sich für die Ziele der Revolution einsetzen muss…

„Interessanter, atmosphärisch dichter und sehr eigenwilliger Film…“ Filme in der DDR 1945-86, Verlag Katholisches Institut für Medieninformationen E.V. Köln/Bonn 1987


Produktionsjahr: 1976
Produktionsland: UdSSR
Laufzeit: 95 Minuten
Bildformat: 4:3
Tonformat: Dolby Digital 2.0
Fernsehnorm: PAL, Farbe, s/w
Altersbeschränkung: ab 12 Jahren

Regisseur: Nikita Michalkow
Hauptdarsteller: Jelena Solowej, Alexander Kaljagin, Rodion Nachapetow, Oleg Bassilaschwili, Nikolai Pastuchow, Jewgeni Steblow, Inna Uljanowa, Konstantin Grigorjew, W. Kusnezowa, G. Roninson u.a.



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