Nach der gleichnamigen Operette von Hector Cremieux und Jacques Offenbach
Orpheus ist Musikprofessor zu Theben und hocherfreut, als Pluto ihm die untreue Ehefrau Eurydike stiehlt. Schließlich glaubt er sich endlich beim Fremd-Liebesspiel ungestört. Doch da taucht Jaques Offenbach höchstpersönlich auf und setzt dem nunmehr wirklich bestürzten Orpheus die Waffe der Erpressung an die leidende Brust: Entweder soll er die Götter um die Herausgabe Eurydikes bitten oder er muss auf seine zahlreichen Geliebten verzichten! Orpheus gibt schließlich nach und macht sich auf dem Götter-Olymp vorstellig. Jedoch auch die Götter wollen bei diesem »Theater« nicht recht mitspielen...
Der herausragende Opernregisseur Horst Bonnet wurde mit der opulenten Verfilmung des »Orpheus in der Unterwelt« von Jacques Offenbach, dem Mitbegründer der modernen Operette, einem breiten Kino-Publikum bekannt. Er schaffte es, das Stück mit modernen, ironisch gegen die Obrigkeit zielenden Elementen zu versehen.
»Als einer der letzten 70mm-Filme der DEFA wurde ‚Orpheus in der Unterwelt’ realisiert. Regisseur Horst Bonnet, Set Designer Alfred Hirschmeier und Kameramann Otto Hanisch gelang ein aufwendiger und farbenreicher Ausstattungsfilm, der der als Vorlage dienenden Offenbachschen Operette in Witz und Schwung in nichts nachstand.« arsenal-Programm, Juli 2006: Eine Frage des Formats: DEFA 70: www.fdk-berlin.de
»Beim Can-Can wurde die 70mm-Kamera wirklich ‚entfesselt’, die Zuschauer gerieten in einen Sog aus Musik und Bewegung.« Ralf Schenk
»Horst Bonnets Kinooperette ‚Orpheus in der Unterwelt’ (1974) bot farbenprächtige Studiobauten und eine entfesselte Tricktechnik.« Ralf Schenk, in: Berliner Zeitung, 03.08.2006
Laufzeit: 84 Bildformat: 4:3 Vollbild Tonformat: Dolby Digital 2.0 Fernsehformat: PAL Regionalcode: 0 DVD-Format: DVD 5 Produktionsjahr: 1973 Produktionsland: DDR Farbfilm Regisseur: Horst Bonnet Hauptdarsteller: Wolfgang Greese, Dorit Gäbler, Rolf Hoppe, Lisa Macheiner, Achim Wichert, Fred Düren u. a.

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