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| Wenn heute in der TV Wiederholung US-Spaghetti-Western laufen, kann man Dean Reed noch in mach einem z.B. an der Seite von Yul Brunner erleben, ebenso in späteren DEFA Produktionen mit vielen DDR Top Kinostars wie z.B. Manfred Krug. Damals Ende der 60er und Anfang der 70er beiderseits des eisernen Vorhangs große Kinokassen Erfolge.
Dean Reed war Top Star und doch irgendwie tragischer Held zugleich. In Colorada, USA 1938 geboren, schaffte es Reed nicht nur sich als Country und Protestsänger zu etablieren und zu Hollywoods Liebling aufzusteigen, sondern auch, sich durch sein Friedens- und Gesellschaftsengagement zum Staatsfeind, dem der Paß eingezogen wurde "hochzuarbeiten". Dieser Hintergrund trieb den ruhelosen Schauspieler und Musiker auch in die einstige DDR, wo die Liebe ihn dann verwurzelte. Als US-Star wurde er vom Staat mit offenen Armen aufgenommen und konnte seine Karriere in der DDR erfolgreich fortsetzen.
Etiketten wie "Johnny Cash of Communism" verfolgten ihn schnell, taten seiner Beliebtheit aber keinen Abbruch. Erst später wirkte sich sein gutes Verhältnis zu den Machthabern durch schlechter werdende Lebensumständen für das Volk negativ beim Publikum aus. Der rote Elvis, so ein weiterer seiner Spitzname geriet ins straucheln, mit seiner Karriere und sich selbst und unter bisher ungeklärten Umständen verschwand Reed vor der Premiere eines großen Filmprojektes Mitte der 80er Jahre plötzlich - um nicht weniger unerwartet kurz darauf als Leiche in einem See bei Berlin wiederentdeckt zu werden.
Geblieben sind offenen Fragen, eine ganze Reihe beliebter Hits und eine Story die Tom Hanks zum Erwerb der Filmrechte veranlasste, was Dean Reed nun wohl auf Umwegen wieder zurück nach Hollywood führen wird. |
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